Liebe Mitglieder!

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Liebe Mitglieder!

VerschönerungsvereinDerzeit sieht es so aus, als ob wir doch zu einer gewissen Normalität im Vereinsleben zurückkehren können, unser traditioneller Herbstvortrag sollte also planmäßig über die Bühne gehen. Wir freuen uns sehr darauf und hoffen auf Ihr zahlreiches Erscheinen.
Mit großer Sorge beobachten wir aber die - nach einem anfänglichen coronabedingten solidarischen Zusammenrücken der Bevölkerung - jetzt wieder zunehmende Gedanken- und Rücksichtslosigkeit mancher Menschen im Umgang mit Gemeinschaftsgut und Naturraum. Mutwillige Zerstörungen unserer Bänke und Wegtafeln sowie von uns betreuter Kleindenkmäler haben in einem Ausmaß überhandgenommen, dass wir mit dem Reparieren bald nicht mehr nachkommen.

Auch die Nutzungskonflikte im Erholungsraum rund um Innsbruck bieten Grund zur Sorge. Über eine solche „Begegnung der unguten Art“ möchte ich Ihnen an dieser Stelle berichten: Bei einem Gespräch mit Max Stecher vom Oberplumeshof, welcher gerade als Mitglied dem Innsbrucker Verschönerungsverein beigetreten ist, wurde ich auf den Waldfrevel am Plumesköpfl aufmerksam: Beim dortigen Sendemasten versammelten sich drei deutsche Studenten zur Abfahrt auf einer bereits ausgefahrenen Mountainbike-„Piste“. Auf meine Aussage hin, dass solche wilden Abfahrten durch den Wald den Boden zerstören sowie das Wild in Unruhe versetzen, erhielt ich die Antwort: „Uns gefällt es aber.“ Ob solcher Ignoranz war ich erschüttert und sprachlos, vor allem da sich alle drei aufs Rad setzten und im Höllentempo abfuhren. In Gesprächen am Grillhof erhielt ich ähnliche Meldungen, dass gerade im Bereich des Lanserkopfes derartiges Unwesen überhandnimmt und keine Rücksicht auf die Natur genommen wird. Über diese Vorkommnisse habe ich Herrn VBM Hannes Anzengruber informiert, wobei ihm ja die Problematik bewusst ist. Hier ist meiner Meinung nach auch die Bergwacht gefordert.

Hermann Hell

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Beitrag auf TirolTV vom 15.02.2022